3GSM: 2006 wurden 51,7 Millionen Symbian-Smartphones verkauft
Symbian möchte die Portierung von bestehenden Programmen und Middleware auf sein Handy-Betriebssystem erleichtern.
Im vergangenen Jahr gingen weltweit 51,7 Millionen Smartphones mit Symbian-Betriebssystem über den Ladentisch, bilanzierte dessen Hersteller auf der Mobilfunkmesse 3GSM in Barcelona. Den – bislang noch ungeprüften – Zahlen nach bedeutet das gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs um 52 Prozent. Im vierten Quartal 2006 verkauften sich 14,6 Millionen Telefone mit Symbian-System, 34 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Umsatz stieg dabei um 30 Prozent gegenüber dem vierten Quartal des vergangenen Jahres auf 44.9 Millionen Pfund (umgerechnet 67 Millionen Euro).
Die Palette der Smartphones mit Symbian-Betriebssystem auf allen Märkten der Welt umfasste am Jahresende insgesamt 180 Modelle, die neun Lizenznehmer und 250 Netzbetreiber an den Mann bringen. Daneben sind 6.896 Anwendungen für das Betriebssystem von dritter Seite auf dem Markt, anderthalb mal so viele wie Ende 2005. Einer Umfrage von Yankee Group zufolge hätten Mitte vergangenen Jahres 58 Prozent der Symbian-Nutzer auf ihrem Telefon solche Anwendungen installiert, berichtet der Hersteller, dessen Betriebssystem in Kürze auch POSIX-Bibliotheken unterstützen soll. Damit hofft man, auf lange Sicht existierende Programme und Middleware leichter auf die Mobilplattform portieren zu können – und möchte auch für Entwickler interessant werden, die bisher Software für Desktop-Rechner programmieren. (pek)