McAfee meldet Umsatz- und Gewinnsteigerung
Im Vergleich zum zweiten Quartal 2005 konnte der Antiviren-Spezialist seinen Umsatz jetzt um 13 Prozent steigern. Angesichts einer andauernden Untersuchung zu Unregelmäßigkeiten bei Aktienoptionsgeschäften sind die gemeldeten Zahlen jedoch nur vorläufig.
Auf 277 Millionen US-Dollar konnte McAfee den Umsatz im zweiten Quartal 2006 steigern. GegenĂĽber der Vorjahresperiode entspricht dies einem Plus um 13 Prozent. Den Nettogewinn beziffert der Anbieter von Antiviren-Software auf 31,4 Millionen US-Dollar oder 19 Cent je Aktie. Vor einem Jahr konnte McAfee noch einen Ăśberschuss von 41,7 Millionen US-Dollar verbuchen.
Sämtliche gemeldeten Geschäftszahlen haben jedoch nur vorläufigen Charakter. Denn McAfee sieht sich wie zahlreiche weitere Unternehmen Untersuchungen über möglicherweise falsch datierte Aktienoptionsgeschäfte von Mitarbeitern ausgesetzt. Dazu teilte McAfee inzwischen mit, dass eine mögliche Neuberechnung der Geschäftszahlen für die Jahre 2003 bis 2005 massive Auswirkungen haben könnte. Das Management geht davon aus, dass mindestens ein Berichtszeitraum – wahrscheinlich aber sogar mehrere – neu bilanziert werden müssen.
Die Nummer zwei im weltweiten Markt für Antivirus-Software sieht sich ungeachtet der Untersuchungen gut aufgestellt. So habe der Umsatz im Consumer-Segment zwar nur um zwei Prozent auf 11 Millionen US-Dollar zugelegt, mit dem zugehörigen Online-Service konnte McAfee dagegen 7 Prozent zulegen. Die Zahl der Abonnenten von Online-Services erhöhte sich im zweiten Quartal um 1,6 auf insgesamt 20,8 Millionen. (map)