Hewlett-Packard überarbeitet Servicemanagement

Ein knappes Jahr nach der Übernahme von Mercury Interactive hat Hewlett-Packard die Produkte dieses Anbieters ins eigene Portfolio integriert.

vorlesen Druckansicht
Lesezeit: 2 Min.
Von
  • Susanne Franke

Ein knappes Jahr nach der Übernahme von Mercury Interactive hat Hewlett-Packard die Produkte dieses Anbieters ins eigene Portfolio integriert und stellt nun Updates und neue Services vor.

Quality Center unterstützt das Management von Geschäftsanforderungen, indem die Software diese miteinander verlinkt und durch automatische Verknüpfungen sicherstellt, dass keine bei der Entwicklung übersehen wird. Die Qualitätssicherung soll durch die Verknüpfung von Testfällen, automatisierte Methoden und die Berücksichtigung von Risiken und Geschäftsprioritäten verbessert werden.

Loadrunner, ein Performance-Testwerkzeug, kann jetzt laut Anbieter auch virtuelle Umgebungen mit VMware, serviceorientierte Architekturen und Web-2.0- sowie RIA-Anwendungen (Rich Internet Applications) untersuchen. Zusätzlich hat HP unter dem Namen Quality Factory Services eine Reihe von Methoden, Werkzeugen und Dienstleistungen aufgesetzt. Der Anbieter kündigte auch Neuerungen im Change and Configuration Management Center an: Dazu gehört eine neue, ebenfalls auf einem Mercury-Produkt aufsetzende Software für das Änderungsmanagement, die den Freigabeprozess ITIL-konform automatisieren soll.

Die überarbeitete Configuration -Management-Software, die auf der Technik von Novadigm aufsetzt, kann eng mit Change Control verbunden werden und automatisch die freigegebenen Änderungen ausrollen. Des Weiteren ist die Universal Configuration Management Database, die die Zusammenhänge zwischen den Komponenten der Infrastruktur, den Anwendungen und den Geschäftsdiensten abbildet, mit den Lösungen für Helpdesk, Change- und Konfigurationsmanagement sowie dem Business Service Management verknüpft worden. Damit sind einheitliche Definitionen der Geschäftsservices verfügbar, sodass HP zufolge das Risiko von Störungen im laufenden Betrieb sinkt.

Schließlich bietet HP noch ein neues Servicemanagement-Framework, das die Servicemanagementwerkzeuge und -methoden auf der Grundlage von ITIL, Version 3, und COBIT miteinander verbindet. Susanne Franke (js)