Ausverkauft: Reges Interesse an SharePoint-Konferenz

Die European SharePoint Conference stellte ein sprunghaft gestiegenes Interesse an Microsofts Kollaborations-Plattform SharePoint unter Beweis.

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Von
  • Hans-Peter SchĂĽler

In Berlin ist am heutigen Mittwoch die von Microsoft initiierte erste European SharePoint Conference zu Ende gegangen. Die nur für Deutschland konzipierte Vorgängerveranstaltung fristete im vergangenen Jahr mit rund 500 Teilnehmern ein ähnliches Mauerblümchendasein wie das damals aktuelle SharePoint 2.0. Zwei Monate nach Erscheinen der ersten Testversion des SharePoint Server 2007 auf Basis der SharePoint Services 3.0 lud Microsoft nun zu einer internationalen Konferenz. Das Limit von 2500 Teilnehmern war schon frühzeitig erreicht, und die zugehörige Website mitsamt eigenem Blog litt schon vor Konferenzbeginn spürbar unter erhöhtem Verkehrsaufkommen.

Rund 120 Fachvorträge konzentrierten sich in erster Linie auf die grundlegende Beschreibung der "Organisational Productivity Platform", wie Microsoft den Dunstkreis von SharePoint Services, Office SharePoint Server, SharePoint Designer, Visual-Studio-Workflow-Hilfsmitteln sowie Drittanbieter-Produkten mittlerweile nennt. Darüber hinaus gab es Berichte zur Umsetzung spezieller Aufgaben, etwa dem Design von Kontrollstrukturen für die Auslieferung und Überwachung von Vorgabedokumenten in Unternehmen, sowie über spezielle Anwendungen bei MS-Referenz-Kunden. Wer sein Opernglas für die weitläufigen Vortragsräume vergessen hatte, konnte in derselben Zeit stattdessen an zwei Dutzend Arbeitsplätzen im "Hands-on-Lab" praktisch mit den Services experimentieren oder die Ausstellung mit Sponsoren-Ständen besuchen. Dort standen diverse Archivlösungen im Vordergrund, es fanden sich aber auch erste Dienstleister, die SharePoint-Services im Web hosten. (hps)