3GSM: Benefon zeigt GPS-Handys

Der auf GPS-Mobiltelefone spezialisierte finnische Anbieter stellte drei neue Modelle seiner twig-Serie vor. Sie sind jeweils mit einem 12-Kanal-GPS-Empfänger ausgestattet und bieten Überwachungs- sowie Alarmfunktionen.

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Der auf GPS-Mobiltelefone spezialisierte finnische Anbieter Benefon zeigt in Barcelona die drei Modelle seiner twig-Serie: Locator, Discovery und Discovery Pro. Sie sind jeweils mit einem 12-Kanal-GPS-Empfänger ausgestattet.

Der twig Locator ist ein 26 mm × 45 mm × 77 mm großes Kästchen ohne Bildschirm, mit dem mangels Lautsprecher nicht telefoniert werden kann. Es dient im Wesentlichen dazu, seine Position sowie Bewegungsrichtung- und geschwindigkeit anderen Geräten der twig-Serie per SMS zu übermitteln. Dies kann auf Druck auf einen der nur drei Knöpfe, durch Verlassen eines definierten Gebietes oder per Abfrage (von einem twig-Handy oder über twig Webservice) erfolgen. Zusätzlich ist das Auslesen der GPS-Daten (NMEA) via USB-Anschluss möglich. Der rund 100 Gramm schwere Locator kann auch angerufen werden, wodurch das eingebaute Mikrofon aktiviert und die Umgebungsgeräusche übertragen werden. Der Listenpreis des stoßsicheren und wasserdichten Quaders liegt bei 399 Euro.

Der twig Discovery Pro ist ein Triband-GSM-Handy (1800, 1900 sowie 900 oder 850 MHz), das auch GPRS unterstützt und über einen Micro-SD-Kartenschlitz (max. 1 GByte) verfügt. Ein optionaler Vertikalitätssensor ermittelt die Lage des Gerätes im Raum. Wird der Alarmknopf gedrückt, wird eine vordefinierte Aktion ausgelöst: Dies kann der Aufbau einer Sprachverbindung, einer Datenverbindung oder der Versand von SMS sein. Per GPRS oder SMS können dann automatisch Daten wie Position, Uhrzeit, Geschwindigkeit, Bewegungsrichtung und Akkustatus übermittelt werden. Eine solche Überwachung kann auch über den TWIG-Webservice erfolgen. Der Discovery pro ist mit einer Gummihaut überzogen, wiegt 128 Gramm und kostet 549 Euro.

Mit 499 Euro etwas günstiger ist der von den technischen Eckdaten her ähnliche twig Discovery, bei dem Navigationsanwendungen im Vordergrund stehen. Entsprechende Software und Kartenmaterial werden mitgeliefert. Dabei können nicht nur per Hand eingegebene Ziele angesteuert werden; es ist auch möglich, zunächst ein anderes twig-Gerät orten und sich dann von der Navigationssoftware hinleiten zu lassen. Auch der Discovery hat einen Alarmknopf, mit dem eine Sprachverbindung aufgebaut oder der Versand von SMS mit Positionsangaben ausgelöst wird. (Daniel AJ Sokolov) / (jk)