ProSieben produziert Live-Earth-Konzert aus Hamburg in HDTV
Die ProSiebenSat.1 Produktion produziert "Live Earth", das nach eigenen Angaben größte Benefizkonzert aller Zeiten, in hochauflösenden Fernsehbildern; eine Ausstrahlung über die deutschen HDTV-Sender ist indes nicht vorgesehen.
Die ProSiebenSat.1 Produktion produziert die Auftritte aus Hamburg von "Live Earth", dem nach Angaben der Veranstalter größten Benefizkonzert aller Zeiten, in HDTV. Das Tochterunternehmen der ProSiebenSat.1 Media AG stellt Sendern in aller Welt das Signal zur Verfügung.
In der Hamburger "HSH Nordbank Arena" ist die ProSiebenSat.1 Produktion laut Pressemitteilung als technischer Dienstleister für den Host-Broadcaster ProSieben Television mit insgesamt 14 Kameras im Einsatz. Sie gewährleistet die komplette Infrastruktur zur Produktion. Dazu zählen unter anderem Produktions- und Aufnahmeleitung, Organisation der Übertragungswagen und Satellite News Gathering (SNG) sowie Bereitstellung des Kamerapersonals. Im Playout-Center am Standort München laufen darüber hinaus alle HD-Signale der weltweiten "Live Earth"-Konzerte zusammen und werden von hier aus an ProSieben und N24 weitergeleitet. Übertragen werden die Fernsehbilder mit einer Halbbildauflösung von 1920 × 1080 (1080i). Nicht klären ließ sich bislang, welche Bildwiederholfrequenz bei der Produktion verwendet wird, um sowohl den europäischen Markt (50 Hertz) als auch den internationalen Markt (meist 60 Hertz) zu bedienen.
Der Sender ProSieben berichtet am 7. Juli von 17.00 bis 20.15 Uhr und von 23.15 Uhr bis 3.00 Uhr von dem weltweiten Musikereignis. Der Nachrichtensender N24 überträgt bereits ab 3.10 Uhr morgens live von allen neun Konzerten. Eine Ausstrahlung in High-Definition über einen der hauseigenen HDTV-Sender ProSieben HD und Sat.1 HD findet indes nicht statt.
Das "Live Earth"-Event zur Bekämpfung des Klimawandels umfasst neun Konzerte auf allen Kontinenten in einem Zeitraum von 24 Stunden. Auf der Bühne in Hamburg stehen Künstler wie Shakira, Enrique Iglesias, Chris Cornell, Jan Delay, Katie Melua, Michael Mittermeier, Roger Cicero und Snoop Dogg. (nij)