Fritz! Media für Video on Demand
AVM hat mit Fritz! Media eine Produktlinie für Multimedia-Dienste wie Video on Demand, Internet-TV sowie Audio- und Video-Streaming vorgestellt.
Das Berliner Unternehmen AVM hat unter der Bezeichnung Fritz! Media eine Produktlinie für Multimedia-Dienste wie Video on Demand, Internet-TV sowie Audio- und Video-Streaming vorgestellt. Weil diese Dienste oftmals nur über proprietäre Standards verbreitet werden – etwa Microsofts IPTV –, sind die Fritz!-Media-Geräte zunächst nur mittelbar über Provider und Netzbetreiber erhältlich; sie sind dann jeweils für deren spezielle Angebote maßgeschneidert und konfiguriert. Für die Nutzung geschützter Inhalte setzt Fritz! Media das digitale Rechtemanagement von Microsoft ein, WM DRM10. Zudem unterstützt Fritz! Media den bei Netzbetreibern zunehmend beliebten offenen Fernsehübertragungsstandard DVB-IPI.
Mit Fritz! Media 8020 nutzt ProSiebenSat.1 ein erstes Produkt dieser Linie für seinen Video-on-Demand-Dienst Maxdome. Fritz! Media 8020 bringt neben USB-2.0- und LAN-Ports auch WLAN mit (gemäß 802.11b/g für maximal 11 respektive 54 MBit/s) und auch die Ausgänge S-Video, FBAS und Analogaudio. Die maximale Leistungsaufnahme der kleinen Box (21 cm × 3 cm × 14 cm groß) beträgt im Betrieb laut Hersteller 5 Watt.
Fritz! Media soll künftig auch zwischen TV und Stereoanlage auf der einen sowie Internet und Computer auf der anderen Seite vermitteln. Das soll ein für Herbst 2007 geplantes Firmware-Update gewährleisten, sodass man zum Beispiel auch private Filme, Fotos und Musik vom Computer oder einer externen Festplatte auf dem Fernseher darstellen oder über die Stereoanlage zu Gehör bringen kann. (dz)