Opera 10 soll auf vielen Plattformen laufen

Kurz nach Erscheinen der neunten Version des Webbrowsers gibt sich das norwegische Unternehmen laut Medienberichten selbstbewusst, mit der kommenden Version Microsoft und seinem IE 7 Paroli bieten zu können.

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Die norwegische Firma Opera plant, die zehnte Version ihres gleichnamigen Webbrowsers auf vielen Plattformen für Desktop-PCs, mobile Geräte und Spielekonsolen lauffähig zu machen. Das berichtet der Newsdienst ZDNet UK. Seit voriger Woche ist der Opera-Browser in Japan auch für die Nintendo-Konsolen erhältlich. Die neunte Opera-Version liegt seit dem 20. Juni vor. Sie sei die "erste Salve" gegen den IE 7, wird Opera-Sprecher Thomas Ford in dem Bericht zitiert.

Zusammen mit der Strategie, auf so genannte Widgets zu setzen, erwarten die Norweger, den Internet-Nutzer vom kommenden Internet Explorer 7 abzuhalten. Die HTML- und Javascript-Anwendungen laufen auch außerhalb des Browserfensters. Opera erhoffe sich durch die Widgets, dass die Nutzer künftig kein vollständiges Desktop-Betriebssystem benötigen, damit sie die am häufigsten benötigten Anwendungen verfügbar haben. Darüber hinaus plant Opera die Herausgabe von Werkzeugen, durch die Opera zur Entwicklungsplattform mit offenen Standards werden soll. (anw)