Musikhandel zieht in den USA wieder an

Nach vier schlechten Jahren verkauften sich 2004 in den USA wieder mehr CDs.

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Von
  • Torge Löding

Der US-Branchenverband der Musikindustrie RIAA meldet eine Erholung auf dem US-Markt fĂĽr CDs: Nach vier DĂĽrrejahren sei der Alben-Verkauf im Jahr 2004 wieder angezogen. Von den 100 bestverkauften CDs sind den Angaben zufolge im vergangenen Jahr mehr als 153 Millionen StĂĽck verkauft -- sprich an den Musikhandel ausgeliefert -- worden, fĂĽnf Prozent mehr als im Jahr davor.

Das Niveau des Rekordjahres 1999 konnte allerdings nicht wieder erreicht werden, damals sei bei den Top100 mit 195 Millionen Exemplaren 20 Prozent mehr Umsatz gemacht worden, heißt es. Die Schuldigen seien schnell benannt: Dies sei ein erneutes Indiz für die Wirtschaftsschädlichkeit der Tauschbörsennutzer, wiederholt der Industrieverband oft geäußerte Vorwürfe. (tol)