Musikdownloads verkaufen sich besser
Der Branchenverband IFPI glaubt an den Siegeszug offiziell lizenzierter Plattformen fĂĽr den Musik-Download.
Während der Verkauf von Tonträgern in den USA im vergangenen Jahr etwas angezogen hat, ging der weltweite Absatz von Musik-CDs im gleichen Zeitraum um 1,3 Prozent im Wert oder 0,4 Prozent in der Zahl der verkauften Einheiten zurück. Das meldet der internationale Branchenverband der Musikindustrie IFPI. Gestiegen sei hingegen der Absatz von Musik-DVDs um 23 Prozent. Der deutsche Markt verbuchte laut dem IFPI-Bericht mit einem Rückgang von 4,2 Prozent den geringsten Rückgang seit vier Jahren.
Ein wesentlich größerer Zuwachs sei bei offiziell lizenzierten Musik-Downloads zu verzeichnen, diese seien insbesondere in den USA und in Großbritannien sehr erfolgreich gewesen. Die digitalen Online-Musikverkäufe seien in den Märkten USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland seit 2003 um das Zehnfache auf über 200 Millionen Einheiten gestiegen. Der Trend halte auch 2005 weiter an. In den USA verdoppelten sich die Verkäufe allein in den ersten beiden Monate verglichen zum gesamten Jahr 2004.
Wichtig für den Erfolg sei die wachsende Popularität tragbarer digitaler Musikplayer, heißt es. In Asien erfolgen die meisten legalen Downloads bereits nicht mehr über den PC, sondern über das Mobiltelefon, skizziert die IFPI eine Entwicklung, die sie zum Trend erklärt. Global zählt der Verband 230 Angebote für digitale Musik-Downloads, rund 150 davon in Europa. (tol)