Entwicklung bei E-Plus verbessert Aussichten für KPN
Nachdem der drittgrößte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber E-Plus operativ wieder Gewinne schreibt, erhöhte die Muttergesellschaft KPN die Prognosen für das Gesamtjahr.
Der drittgrößte deutsche Mobilfunk-Netzbetreiber E-Plus hat im zweiten Quartal 2006 nach vorangegangenen Verlusten operativ wieder die Gewinnzone erreicht. Der niederländische Mutterkonzern KPN erhöhte daraufhin seine Gewinnaussichten für das laufende Jahr.
Nach den am Dienstag von KPN in Den Haag vorgelegten Zahlen buchte E-Plus im zweiten Quartal einen operativen Gewinn von 101 Millionen Euro. Im Vergleichsquartal des Vorjahres war ein Verlust von 10 Millionen Euro entstanden. Wachstumsmotor waren nach diesen Angaben die Billigangebote wie Simyo.
KPN insgesamt steigerte bei etwa gleich gebliebenem Umsatz von knapp drei Milliarden Euro seinen operativen Gewinn von 556 auf 670 Millionen Euro. Der Überschuss im zweiten Quartal wuchs von 239 Millionen Euro im Vorjahr auf jetzt 461 Millionen Euro. KPN-Chef Ad Scheepbouwer, der für dieses Jahr bislang die Ergebnisse des Vorjahres halten wollte, erwartet nun eine Steigerung von Umsatz und Vorsteuerergebnis um einen Prozentsatz im niedrigen einstelligen Bereich. (dpa) / (jk)