JDS Uniphase schreibt weiterhin Verluste

Gestützt auf steigende Umsätze nach Firmenzukäufen und eine Verbesserung der Bruttomarge im ersten Quartal des Geschäftsjahrs hofft der kalifornische Glasfaser-Spezialist auf ein Ende der jahrelangen Verlustperiode.

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Von
  • Sven-Olaf Suhl

Der kalifornische Photonik-Spezialist JDS Uniphase hat in dem am 30. September abgelaufenen ersten Quartal seines Geschäftsjahrs 2006 258,3 Millionen US-Dollar umgesetzt und zugleich einen Nettoverlust von 67 Millionen US-Dollar gemacht – im Vorjahreszeitraum betrug das Minus 36 Millionen US-Dollar. Seit Jahren schreibt das Unternehmen rote Zahlen, wofür als eine Ursache die Absatzkrise im Glasfasergeschäft nach dem Ende des Telecom-Booms der Jahrtausendwende genannt wird. Im vorangegangenen vierten Quartal des Geschäftjahrs 2005 betrug der Verlust gar 145,7 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von gerade 170,9 Millionen US-Dollar.

Die Hoffnung des Managements auf eine Besserung der Misere stützt sich auf eine größere Diversifizierung des Geschäfts von JDS Uniphase. Zudem konnte das Unternehmen ihrem CEO Kevin Kennedy zufolge eine "signifikante" Verbesserung der Bruttomarge verzeichnen. Das Unternehmen hat sich breiter aufgestellt und in den vergangenen Monaten zahlreiche Beteiligungen erworben – namentlich im Bereich von Test- und Mess-Systemen. Für das laufende Quartal, das am 31. Dezember endet, erwartet JDS Uniphase einen weiteren Umsatzanstieg im Bereich zwischen 300 Millionen und 320 Millionen US-Dollar. (ssu)