Verizon mit Gewinnrückgang
Kosten der Integration von MCI und andere Sonderfaktoren belasteten das Ergebnis des US-Telefonkonzerns; die Mobilfunktochter Verizon Wireless kann nun 54,8 Millionen Kunden zählen.
Der amerikanische Telefonkonzern Verizon hat im zweiten Quartal und in den ersten sechs Monaten dieses Jahres angesichts von Integrationskosten für die US-Telekommunikationsfirma MCI einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht. Auch andere Sonderkosten belasteten das Ergebnis.
Verizon verdiente im zweiten Quartal nur noch 1,6 Milliarden gegenüber 2,1 Milliarden US-Dollar im zweiten Quartal 2005. Der Gewinn pro Aktie fiel von 76 auf 55 US-Cent. Sonderkosten wirkten sich mit neun Cent je Aktie auf den Gewinn aus. Verizon hatte im zweiten Quartal des Vorjahres einen Sondergewinn von zwölf Cent je Aktie durch den Verkauf seines Festnetzgeschäfts und anderer Operationen auf Hawaii verbucht. Verizon erhöhte seinen Quartalsumsatz um 25,6 Prozent auf 22,7 Milliarden Dollar.
Der Halbjahresumsatz legte um 25,2 Prozent auf 44,7 Milliarden Dollar zu. Der Gewinn fiel in den ersten sechs Monaten dieses Jahres von 39 Milliarden auf 3,2 Milliarden Dollar beziehungsweise von 1,40 auf 1,11 Dollar je Aktie. Verizon Wireless, die zusammen mit Vodafone betriebene Mobilfunktochter, erhöhte die Kundenzahl gegenüber der Vorjahresvergleichszeit um fast 7,5 auf 54,8 Millionen. (dpa) / (jk)