Allianz sucht Partner für IT-Tochter

Rund 600 der insgesamt 1986 Vollzeitstellen der Allianz Dresdner Informationssysteme GmbH (AGIS) könnten von einer Übertragung eines Teils der Aufgaben an einen externen Anbieter betroffen sein.

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  • dpa

Der Versicherungskonzern Allianz will Teile der Aufgaben ihrer IT-Tochter AGIS an einen externen Anbieter übertragen. Davon seien voraussichtlich rund 600 der insgesamt 1986 Vollzeitstellen der Allianz Dresdner Informationssysteme GmbH (AGIS) betroffen, teilte die Allianz AG am heutigen Dienstag in München mit. "Die Tätigkeiten werden aber auch künftig weiterhin benötigt", sagte eine Sprecherin. Die betroffenen Stellen würden daher an die noch zu bestimmende Partnergesellschaft übertragen. Die Pläne stehen im Zusammenhang mit dem tiefgreifenden Konzernumbau der Allianz.

Bei der geplanten langfristigen Partnerschaft gehe es um Desktop-, Netz- und Telekommunikations-Dienste für die Allianz Deutschland und die Dresdner Bank. Ein Partner solle bis Anfang 2007 gefunden werden. "Es werden jetzt Gespräche aufgenommen mit mehreren Interessenten", sagte die Allianz-Sprecherin. Zu finanziellen Auswirkungen oder einem möglichen Einsparvolumen für die Allianz machte sie keine Angaben. Dagegen sollten die Steuerungs- und Beratungsleistungen für die Allianz Gruppe und die Geschäftsfelder Rechenzentrumsbetrieb, Druckbetrieb und Projektgeschäft Kerngeschäft der AGIS bleiben.

Über die betroffenen Arbeitsplätze würden Beratungen mit den Arbeitnehmervertretungen im Laufe der kommenden Wochen aufgenommen, hieß es. Ein Abschluss der Verhandlungen werde bis Jahresende erwartet. (dpa) / (anw)