eBay erlaubt kostenlose Nutzung seiner Webservices
Entwickler und Nutzer von Fremdsoftware, die auf die eBay-API zugreift, zahlen dafĂĽr kĂĽnftig keine GebĂĽhren mehr.
eBay stellt die Webservices seines Entwicklerprogramms ab sofort allen Mitgliedern kostenlos zur Verfügung. Hersteller etwa von Käufer- oder Verkäufertools, deren Software über die offizielle eBay-API auf den Datenbestand der Online-Auktion zugreifen, müssen also künftig keine Gebühren mehr entrichten. Bislang war nur die private Nutzung mit maximal 10.000 API-Funktionsaufrufen im Monat kostenlos. Anbieter kommerzieller Tools zahlten eine Grundgebühr zwischen 500 und 5000 US-Dollar im Monat und zwischen 1,25 und 2,90 US-Dollar pro 1000 API-Funktionsaufrufen.
"Durch das Wegfallen der Gebühren im eBay-Entwicklerprogramm wollen wir unsere Entwickler zu neuen Ideen ermutigen und das Wachstum der Entwicklergemeinschaften stimulieren", sagte Björn Behrendt, Senior Manager Platform Solutions Group bei eBay. Das deutschsprachige eBay-Entwicklerprogramm hat laut eBay derzeit rund 4000 Mitglieder; weltweit sind es über 21.000. Pro Monat werden über die eBay-API zirka 2,5 Milliarden Funktionsaufrufe durchgeführt.
Der technische Support wird kĂĽnftig ĂĽber ein kostenpflichtiges Chat-Tool angeboten. Kostenlose UnterstĂĽtzung gibt es unter anderem in Form einer Online-Dokumentation und Code-Beispielen zum Download. AuĂźerdem existiert ein SDK, eine Testumgebung (Sandbox) und ein API-Test-Tool. Jeder Entwickler kann seine Applikationen im eBay-Applikationsverzeichnis eintragen. (ad)