Nachschlag für ehemalige debitel-Aktionäre
Das Unternehmen zahlt Anlegern, die mit Beendigung der Börsennotiz aus der Firma gedrängt wurden, nach einem Vergleich vor dem Stuttgarter Landgericht angeblich 2,71 Euro zusätzlich je Aktie.
Ehemalige Aktionäre des Mobilfunkanbieters debitel haben sich nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten im Streit um eine höhere Abfindung durchgesetzt. Das Unternehmen zahle Anlegern, die mit Beendigung der Börsennotiz aus der Firma gedrängt wurden, 2,71 Euro zusätzlich je Aktie, schreibt das Blatt. Das habe ein Justizsprecher bestätigt.
In einem Vergleich vor dem Stuttgarter Landgericht hätten sich Unternehmensvertreter und mehr als 120 Aktionäre auf den zusätzlichen Betrag geeinigt. Nach Angaben des Sprechers hätten knapp vier Prozent der ehemaligen Aktionäre Anspruch auf die Erhöhung. Sie hätten zuletzt rund 3,5 Millionen Aktien besessen. Demzufolge summierten sich die Zusatzausgaben für den Stuttgarter Mobilfunkanbieter auf rund 9,5 Millionen Euro. Dies entspreche etwa einem Zehntel des 2004 erwirtschafteten Rekordergebnisses von 96,4 Millionen Euro. Der Betrag müsse allerdings vom debitel-Besitzer Permira aufgebracht werden. (dpa) / (jk)