IDS Scheer startet Zusammenarbeit mit Oracle

Zugleich kündigte der IT-Dienstleister an, seine Kooperation mit SAP intensivieren zu wollen. Außerdem erhöhte IDS Scheer seine Wachstumsprognose für das Geschäftsjahr.

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Der Saarbrücker IT-Dienstleister IDS Scheer will künftig mit dem weltweit zweitgrößten Hersteller von Unternehmenssoftware, der US-Firma Oracle, zusammenarbeiten. Ein nennenswerter Umsatz auf Basis der neuen Vertriebs- und Technologiepartnerschaft werde von 2007 an erwartet, teilte IDS Scheer heute mit. Zudem kündigte das Unternehmen an, seine Kooperation mit dem schärfsten Oracle-Konkurrenten, dem deutschen Software-Hersteller SAP, zu intensivieren. Darüber hinaus gebe es Gespräche mit IBM über eine mögliche Zusammenarbeit.

Ziel der Kooperation mit Oracle ist es demnach, die Umsetzung von BPM-Initiativen (Business Process Management, Geschäftsprozessmanagement) durch eine verstärkte Zusammenarbeit und Abstimmung von Business und IT zu beschleunigen. Dafür erweitertet Oracle sein Angebot Fusion Middleware um die ARIS-Platform von IDS Scheer.

Der Überschuss des saarländischen IT-Unternehmens stieg im zweiten Quartal 2006 nach endgültigen Zahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 4,51 auf 5,9 Millionen Euro. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) kletterte der Gewinn nach Firmenangaben von 7,3 auf 9,2 Millionen Euro. Der Konzernumsatz stieg von 78,4 auf 88,4 Millionen Euro.

Weiter gab IDS Scheer bekannt, im zweiten Quartal habe das Unternehmen im Softwarelizenzgeschäft ein Rekordwachstum von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 11,6 Millionen Euro verbucht. Daher hebt IDS Scheer laut Mitteilung seine Prognose für das gesamte Geschäftsjahr an: Das Umsatzwachstum werde 10 bis 11 Prozent statt wie zuvor maximal 10 Prozent betragen. Das Lizenzvolumen werde um bis zu 26 Prozent steigen. Zuvor war das Unternehmen von höchstens 18 Prozent ausgegangen. (anw)