Virtualisierungsprojekt OpenVZ in Debian integriert

Das Debian-Projekt hat OpenVZ in seine Entwicklerversion aufgenommen.

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Mit etwas Feinschliff ist es dem OpenVZ-Projekt, einem freien Ableger der kommerziellen Virtualisierungslösung Virtuozzo, gelungen, die Aufnahme in die Debian-Entwicklungsversion (Sid oder unstable) zu erreichen. So mussten die Entwickler bei den Benutzer-Tools die Lizenzbestimmungen und die Dateien des Projekts dem Linux File Hierarchy Standard FHS) der Linux Standard Base (LSB anpassen.

Die OpenVZ-Entwickler betrachten dies als einen großen Schritt in Richtung Aufnahme in den Linux-Standard-Kernel. Hier buhlt das Projekt unter anderm mit Xen, dessen Stabilität für den kommerziellen Einsatz aber beispielsweise teilweise noch in Zweifel gezogen wird. (avr)