Commerzbank gibt IBM Auftrag für neue Speicher-Infrastruktur

Gegenstand des mehrere Millionen Euro umfassenden Abkommens ist die Installation einer der weltweit größten Speicher-Infrastrukturen mit 430 Terabyte.

vorlesen Druckansicht 122 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Torge Löding

Die Commerzbank hat IBM mit der Modernisierung ihrer Speicher-Infrastruktur beauftragt. "IBM unterstützt die Commerzbank darin, die Speicherung der Finanzdaten für mehr als acht Millionen Commerzbankkunden zu vereinfachen und die Daten zu schützen", heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Unternehmen. Gegenstand des mehrere Millionen Euro umfassenden Abkommens sei die Installation einer der weltweit größten Speicher-Infrastrukturen mit 430 Terabyte.

Die Commerzbank konsolidiere und vereinfache ihre bestehende Speicher-Infrastruktur, indem sie über einhundert Speichersysteme von EMC, HP und IBM durch 13 neue IBM Plattenspeichersysteme des Typs TotalStorage DS8000 und Brocade Directors ersetze, heißt es weiter. Basierend auf der Software IBM TotalStorage Productivity Center errichtet die Bank außerdem ein neues Management für Speicherkapazitäten. Diese Infrastruktur werde das Bankgeschäft des Instituts unterstützen und dabei helfen, Kundendaten schneller und einfacher zu speichern sowie abzurufen, während die technischen Gesamtkosten reduziert werden, verspricht sich das Geldinstitut von der Modernisierung.

Die Commerzbank hatte in der Vergangenheit nicht immer Glück mit ihrer IT-Infrastruktur und EDV-Modernisierungsvorhaben. So bemängelte die Finanzaufsicht Anfang 2004 bereits die EDV beim Investmentbanking der Commerzbank. Auch bei Plänen für das Outsourcing der Commerzbank-IT zu IBM bekleckerten sich die beiden Partner nicht gerade mit Ruhm. (tol)