Open-Source-SOA-Stack von Iona
Iona bietet eine neue Open-Source-Produktfamilie namens Fuse an. Mit der freien Software sollen Unternehmen SOA-Umgebungen aufbauen können.
- JĂĽrgen Diercks
Unter dem Namen Fuse vertreibt Iona eine neue Serie von Open-Source-Produkten. Sie setzt sich aus verschiedenen Apache-Projekte zusammen und soll Unternehmen in die Lage versetzen, serviceorientierte Architekturen (SOA) mit Open-Source-Software aufzubauen. Laut Anbieter sind die Fuse-Komponenten so ausgelegt, dass sie die grundlegende Anforderungen fĂĽr Messaging, Servicebereitstellung und Connectivity in Java-orientierten IT-Umgebungen erfĂĽllen. Alle Module sind mit Artix, Ionas SOA-Infrastruktur-Suite, kompatibel.
Das Angebot ist ein Ergebnis aus der kĂĽrzlich abgeschlossenen Akquisition von LogicBlaze, einer Firma, die einen der ersten Open-Source-SOA-Stacks anbot. Deren Produklinie namens Fuse verschmolz Iona mit ihrem eigenen Celtix-Produkten. Die neue Produktfamilie umfasst einen ESB auf Grundlage von Apache ServiceMix, einen Message Broker auf Basis von Apache ActiveMQ, ein Service Framework, das sich auf Apache CXF stĂĽtzt (vormals Celtix Advanced Service Engine), sowie den sogenannten Mediation Router, der mit Techniken aus der Initiative rund um Apache Camel arbeitet. Letzteres Projekt entwickelt eine Routing Engine fĂĽr den Aufbau von Integrationssystemen. Laut Iona lassen sich alle Komponenten zusammen oder einzeln nutzen. Unter open.iona.com hat der Hersteller eine Community zum Thema gegrĂĽndet. (jd)