Atlassian veröffentlicht Bamboo 4

Die Version 4 des Continuous-Integration-Servers führt das Test-Quarantäne-Feature und sogenannte Plan Branches ein, mit denen sich gleichen Build-Konfigurationen über mehrere Branches wiederverwenden lassen.

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Von
  • Alexander Neumann

Atlassian, australischer Hersteller von Entwicklerwerkzeugen für das Projektmanagement, hat die Version 4 seines Continuous-Integration-Servers Bamboo veröffentlicht. Mit ihm können Softwareentwickler ihren Code automatisiert in den Entwicklungs-Branches testen lassen, bevor sie ihn in den Hauptentwicklungszweig überführen. Es gibt für Bamboo Integrationen für die verteilten Versionskontrollen Git und Mercurial sowie die zentralisierten Systeme CVS, Subversion und Perforce.

Neu ist das sogenannte Test-Quarantäne-Feature, das einen Point-and-Click-Prozess für System-Administratoren bereithält, mit dem sie einen fehlgeschlagenen Test isolieren können, sodass sich dieser später neu begutachten lässt und nicht Auswirkungen auf den Build hat. Die Tests in Quarantäne können nach ihrer Bearbeitung später mit einem Klick wieder in den Haupt-Branch eingeführt werden. Bamboo hält eine Anzeige vor, die bei jedem neuen Build an die Quarantäne-Test erinnert, diese zu integrieren.

Eine weitere neue Funktion sind sogenannte Plan Branches. Mit ihnen sollen Entwickler sowohl mit verteilten als auch zentralisierten Versionskontrollen die gleichen Build-Konfigurationen über mehrere Branches wiederverwenden können. Bamboo integriert sich natürlich in andere Atlassian-Produkte wie JIRA, Fisheye und HipChat. Auch gibt es Plug-ins für Produkte anderer Hersteller. (ane)