Game Group verkauft britische Filialen an Opcapita

Der insolvente Videospiel-Händler Game Group hat die mehr als 300 noch geöffneten britischen Filialen an das Investmentunternehmen Opcapita verkauft. Damit sollen die fast 3200 Arbeitsplätze gesichert sein.

vorlesen Druckansicht 3 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.

Der zahlungsunfähige britische Videospiel-Händler Game Group hat seine noch geöffneten britischen Filialen an das Investmentunternehmen Opcapita verkauft. Das bestätigten der Insolvenzverwalter von Game Group und Opcapita am gestrigen Sonntag. Die 333 noch geöffneten britischen Filialen der Game Group konnten damit vor der Schließung bewahrt werden. Auch fast 3200 Arbeitsplätze sind damit laut Opcapita vorerst gesichert.

Darüber hinaus kündigte Opcapita an, dass einige der Angestellten, die bis zur vergangenen Woche in der Zentrale der Game Group gearbeitet haben, wieder eingestellt werden sollen. Im Zuge der Insolvenz hatte Game Group Anfang der vergangenen Woche fast 300 Geschäfte in Großbritannien geschlossen. Dem Wall Street Journal zufolge verloren dabei mehr als 2000 Angestellte ihren Arbeitsplatz.

Die großen finanziellen Schwierigkeiten der Game Group waren Anfang März bekannt geworden. Wenige Tage später hatte das Unternehmen dann mitgeteilt, dass im Konzern kein Kapital mehr vorhanden sei und man deswegen in die Insolvenz gehe. (mho)