Open Data: Offene Datenbank mit über 40 Millionen Unternehmen

OpenCorporates, eine offene Datenbank mit Unternehmensdaten, enthält jetzt die Daten über 40 Millionen Firmen aus über 50 Ländern und US-Bundesstaaten

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OpenCorporates, eine offene Datenbank mit Unternehmensdaten, enthält jetzt die Daten über 40 Millionen Firmen aus über 50 Ländern und US-Bundesstaaten – Deutschland ist, wie häufig bei Open-Data-Projekten, nicht dabei. Die Gründer, Chris Taggart und Rob McKinnon, haben das zum Anlass genommen, den Alpha-Status der OpenCoprates-Website abzulegen.

OpenCorporates sammelt öffentlich zugängliche Unternehmensinformationen mit dem Ziel, alle verfügbaren Daten für jedes Unternehmen unter einer URL zugänglich zu machen. Zudem existiert ein API, über das Anwendungen auf den Datenbestand zugreifen können. Die Daten sind unter der Open Database License lizenziert. Die ODbL erlaubt es, die Daten zu nutzen, sie weiterzugeben und zu bearbeiten, solange man die Quelle nennt und bearbeitete Versionen der Datenbank unter derselben Lizenz weitergibt.

Wie die OpenCorporates-Macher in ihrem Blog schreiben, arbeiten sie bereits mit der britischen Regierung, der EU und dem W3C zusammen. Zudem seien sie vor kurzem in den Sachverständigenrat des Financial Stability Board berufen worden, dem Vertreter der staatlichen Finanzinstitutionen von über 20 Industrieländern und verschiedener internationaler Organisationen von der EU-Kommission bis zur OECD angehören. Das zeige, dass große Institutionen beginnen, die Bedeutung von von Open Data zu erkennen. (odi)