Bitkom sieht Optimismus wachsen

Die Unternehmen der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) rechnen im Jahr 2005 laut einer Studie mit einer Beschleunigung des Wachstums.

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Von
  • Torge Löding

Starken Aufwind meint der Branchenverband Bitkom zu verspüren: Denn mehr als drei Viertel seiner Mitgliedsfirmen erwarten für das laufende Jahr steigende Umsätze, heißt es in einer Mitteilung des IT-Branchenverbandes. Im ersten Quartal erzielten 60 Prozent der Unternehmen höhere Erlöse. Der Verband bekräftigte daher seine Prognose von einem Umsatzplus in Höhe von 3,4 Prozent auf 135,2 Milliarden Euro. Unter dem Strich sollen in der Branche mit derzeit 740.000 Beschäftigten 10.000 neue Jobs entstehen.

"Die ITK-Unternehmen sind erfolgreich in das Jahr 2005 gestartet, und die Zuversicht wächst, dass die Geschäfte auch künftig gut laufen. Die CeBIT hat zusätzlich für frischen Wind gesorgt", sagte BITKOM-Vizepräsident Jörg Menno Harms bei der Präsentation der Umfrage. "Die ITK-Branche entwickelt sich damit zu einem zugkräftigen Wachstumsmotor."

Als größtes Hemmnis für ihren geschäftlichen Erfolg bewertet die Mehrheit der Unternehmen zum vierten Mal in Folge die politischen Rahmenbedingungen: 59 Prozent der Firmen nannten die Politik als Markthemmnis, gefolgt von der Inlandsnachfrage (35 Prozent) und Schwierigkeiten bei der Finanzierung (27 Prozent). Jedes siebte Unternehmen hat darüber hinaus Probleme bei der Rekrutierung von IT-Spezialisten. Bei den politischen Rahmenbedingungen ist es vor allem die hohe Belastung mit Steuern und Abgaben, die den Unternehmen zu schaffen macht. Der Unternehmerverband fordert die Bundesregierung deshalb erneut auf, die Unternehmen der ITK-Branche nicht durch zusätzliche Abgaben zu belasten. (tol)