Industrie verlangt liberalen Rahmen fĂĽr ECommerce

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat zehn Leitsätze zu den globalen Rahmenbedingungen des elektronischen Geschäftsverkehrs veröffentlicht.

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Von
  • Norbert Luckhardt

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat zehn Leitsätze zu den globalen Rahmenbedingungen des elektronischen Geschäftsverkehrs veröffentlicht. Darin fordert die BDI-Arbeitsgemeinschaft Telekommunikation und Multimedia die Entwicklung eines weltweit gültigen liberalen Rahmens für den ECommerce unter der Federführung der Wirtschaft; staatliche Regulierung soll dabei "auf ein Mindestmaß" beschränkt bleiben. Der Staat sollte jedoch mit gutem Beispiel vorangehen und sich im Bereich der öffentlichen Verwaltungen baldmöglichst dem elektronischen Publikumsverkehr öffnen.

Insbesondere verwehrt sich der BDI gegen "Internetsteuern" und Einschränkungen verfügbarer Verschlüsselungstechnologien: "Ihre Anwendung ist unbedingt dem freien Markt zu überlassen." Das Fundament für elektronischen Handel sieht man in liberalisierten Telekommunikationsmärkten. Unter anderem könne der Wettbewerb in den Ortsnetzen das Wachstum des Internet als entscheidende Anwendungsplattform beschleunigen. (nl)