Geldregen für den Mainframe

IBM will 40 Millionen US-Dollar investieren, um die Lauffähigkeit von SAP-Anwendungen auf z9-Großrechnern zu verbessern.

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Von
  • Jürgen Diercks

In den nächsten fünf Jahren will IBM bis zu 40 Millionen US-Dollar dafür ausgeben, die Unterstützung von SAP-Anwendungen auf System-z-Großrechnern zu verbessern. Im Rahmen dieser Investitionen werden die technischen Zentren für SAP-Lösungen, namentlich das in Böblingen bei Stuttgart ansässige sowie weitere Standorte in den USA ausgebaut. IBMs deutsches Entwicklungszentrum soll die weltweite Zusammenarbeit koordinieren.

IBM verspricht sich von der intensiven Kooperation mit SAP, das Preis-Leistungs-Verhältnis von Großrechnerlösungen für große und mittelgroße Anwender optimieren zu können. Die Technologiezentren helfen bei der Nutzung der neu vorgestellten Angebote, die unter dem Namen "System z9 Advantage for SAP Applications" laufen. Diese bauen auf den Funktionen der ebenfalls neuen Mainframe-Prozessoren (z Integrated Information Processor/zIIP) für datenzentrierte Anwendungen und der Datenbank DB2 Version 8 auf. Die Offerte gilt sowohl für die z9-Enterprise-Class-Server sowie die z9-Business-Class-Server. Insbesondere Letztere sind angeblich gut für SAP-Umgebungen in mittleren und großen Unternehmen geeignet. (jd)