Börsen-Crash setzt Online-Broker unter Last

Nach dem Kurssturz an der Börse Shanghai sorgte die Verkaufspanik für vermehrte Aufrufe der Webseiten von Online-Brokern.

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Die gestrige Entwicklung an der Börse von Shanghai und die darauffolgenden Turbulenzen in den USA und Deutschland haben dazu geführt, dass die Webseiten einiger Online-Broker zeitweise nicht erreichbar waren und auch derzeit noch oftmals sehr schwerfällig reagieren. Die Präsenz von Cortal Consors brach unter der Last der Aufrufe immer wieder ein. Dem Online-Broker wird nachgesagt, besonders beliebt bei Händlern zu sein, die schnell auf Marktentwicklungen reagieren wollen. Auch die DAB-Bank und die Comdirect-Bank gehörten zu den Leidtragenden.

Der Leitindex Shanghai Composite war im gestrigen Handel um knapp 9 Prozent eingebrochen. Die durch die Kursentwicklung in China ausgelöste Verkaufspanik wirkte sich unter anderem auch auf die Börsen in Deutschland und den USA aus. Während in China laut Medienberichten durch den Crash umgerechnet 110 Milliarden Euro Anlegergelder vernichtet wurden, waren es in Deutschland 30 Milliarden Euro. (anw)