Philips profitiert von Anteilsverkäufen
Der niederländische Elektronikkonzern konnte 1,22 Milliarden Euro aus dem Verkauf von Aktien der Chip-Foundry TSMC verbuchen. Der Umsatz ging um 4 Prozent zurück.
Der niederländische Elektronikkonzern Philips kann im zweiten Geschäftsquartal einen Gewinn von 1,57 Milliarden Euro verbuchen nach 301 Millionen Euro im gleichen Quartal des Vorjahrs. Im Nettogewinn sind – ähnlich wie bereits im Vorquartal – aber 1,22 Milliarden Euro verbucht, die aus dem Verkauf von Anteilen an der Chip-Foundry TSMC stammen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITA) stieg um 34 Prozent auf 389 Millionen Euro. Beim Umsatz musste Philips einen Rückgang um 4 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro hinnehmen.
Mit den Ergebnissen verfehlte Philips die Prognosen der Analysten deutlich. Für das Gesamtjahr bleibt Philips aber bei seinen optimistischen Erwartungen, da der Konzern im zweiten Halbjahr eine deutliche Belebung des Geschäfts erwartet. Den Rückgang beim Umsatz führt Philips vor allem auf das Auslaufen vieler Produkte der Unterhaltungselektronik zurück, zudem habe vor einem Jahr die Fußballweltmeisterschaft die Geschäfte ungewöhnlich stark angekurbelt. Das Wachstum bei Haushaltsgeräten, Pflegeprodukten und Lichttechnik habe die Rückgänge bei der Unterhaltungselektronik nicht ausgleichen können. (jk)