AMD: endlich wieder schwarze Zahlen

Für das abgelaufene dritte Quartal dieses Jahres hat der Prozessorhersteller AMD überraschend einen Gewinn von 1 Million US-Dollar angekündigt.

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  • Ines Pauer

Für das abgelaufene dritte Quartal dieses Jahres hat der Prozessorhersteller AMD überraschend einen Gewinn von 1 Million US-Dollar angekündigt. Analysten erwarteten erneut starke Verluste für den Intel-Konkurrenten, der seit dem zweiten Quartal 1997 rote Zahlen schrieb und zuletzt 65 Millionen Dollar Quartalsverlust gemeldet hatte.

AMD führt den Erfolg auf die gestiegene Nachfrage nach K6-2-Prozessoren zurück. Mit 3,8 Millionen CPUs steigerte die Chipschmiede den Absatz um 30 Prozent im Vergleich zum zweiten Quartal und um 15 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Umsatz wuchs von 527 Millionen im zweiten Quartal auf 686 Millionen Dollar (Vorjahr 597 Millionen). Eine Studie des Marktforschungsinstituts PC Data bestätigt, daß AMD seine Marktposition deutlich verbessert hat. Im US-Einzelhandel ist demnach der Marktanteil auf 54 Prozent gewachsen. Die Untersuchung läßt allerdings wichtige Segmente wie den Direktversand und den Unternehmensmarkt unberücksichtigt. (ipa)