Schott investiert in LCD-Glas-Produktion
Der Mainzer Glasspezialist gründet zusammen mit der japanischen Kuramoto ein Joint Venture zur Fertigung und Weiterverarbeitung von LCD-Glassubstraten in Südkorea.
Die Schott-Glaswerke stecken 150 Millionen Euro in ein Joint Venture zur Fertigung und Weiterverarbeitung von Glassubstraten für Flüssigkristall-Bildschirme. Zusammen mit der japanischen Kuramoto Seisakusho will das zu 75 Prozent beteiligte Mainzer Traditionsunternehmen in Südkorea die Grundlage für großflächige LCDs ab der fünften Generation herstellen.
Die 90 Millionen Euro teure Fabrik in der Nähe von Seoul sorgt für 350 neue Arbeitsplätze und soll Panel-Produzenten ab Ende 2006 erstmals mit bearbeiteten Glassubstraten beliefern. Schott will sich durch die Investition als führender Hersteller von Display-Glas positionieren und erwartet in diesem Markt Zuwachsraten von jährlich 20 bis 30 Prozent. (mhe)