Openbravo: quelloffene ERP-Software für KMUs

Die speziell für kleinere und mittelgroße Unternehmen gedachte ERP-Software Openbravo ist in Version 2.2 erschienen.

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Openbravo hat Version 2.2 seiner quelloffenen Software für Enterprise Resource Planning (ERP) freigegeben. Mit der in Java geschriebenen Lösung auf Basis von Tomcat richtet sich das spanische Unternehmen in erster Linie an kleine und mittlere Unternehmen. Auf der Client-Seite lässt sich das Paket mit einem Webbrowser bedienen.

Aktuell setzt Openbravo auf PostgreSQL und Oracle als Datenbank-Backend. Die Software steht unter der Openbravo Public License, eine leicht abgewandelte Version der Mozilla Public License (MPL). In seinen Ursprüngen geht Openbravo zurück auf eine frühe Version der ERP- und CRM-Lösung von Compiere.

Openbravo umfasst Komponenten für das Management von Projekten, Produktion, Lager und Beschaffung. Ein CRM-Modul und Business-Intelligence-Funktionen ergänzen die Suite. Neu hinzugekommen sind unter anderem ein Tool für Produktionsplanung sowie Lagerbestandsführung für Fertigungsprozesse und die durchgängige Unicode-Unterstützung.

Anfang 2006 erhielt die Startup-Firma aus Pamplona fünf Millionen Risikokapital vom Investor Sodena. Openbravo ist Gründungsmitglied der Open Solutions Alliance (OSA). Der Zusammenschluss von Open-Source-Firmen hat sich die bessere Interoperabilität zwischen ihren Produkten verschrieben. In Deutschland arbeitet Openbravo seit diesem Monat mit dem IT-Dienstleister Ancud IT zusammen. (akl)