Medienbranche feiert sich mit LeadAwards

Am gestrigen Abend wurden in Hamburg die LeadAwards vergeben. Ganz vorne auf der Gewinnerliste landete das SZ-Magazin. Weitere Preise gingen an das Musikportal Last FM und das Weblog Teutonika.

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  • dpa

Die LeadAwards, eine der wichtigsten Auszeichnungen der Print- und Online-Branche, sind am Mittwochabend in Hamburg vergeben worden. Dabei hat das SZ-Magazin die Königskategorie "Leadmagazin des Jahres" gewonnen und mehrere Einzelmedaillen erhalten. Außerdem wurde der Artdirektor des SZ-Magazins, Mirko Borsche, zum "VisualLeader des Jahres" gewählt. Die undotierten Auszeichnungen in 19 Kategorien werden von der LeadAcademy für Mediendesign für herausragende Arbeiten in Bereichen wie Fotografie, Anzeigen und Online vergeben. Zur Preisverleihung waren 1300 Gäste aus Verlagen, Werbung und Kultur eingeladen.

Im Online-Bereich war das Musikportal Last FM als "WebLeader" Spitzenreiter. Als "WebLog des Jahres" ging die Website Teutonika hervor. Sie sei durch die Verschmelzung von Video, Foto und Text vorbildlich fĂĽr die "Multimedialisierung der Internetangebote" und biete originelle Inhalte, sagte Markus Peichl, Vorsitzender der LeadAcademy. Spiegel Online erhielt fĂĽr seine Rubrik Designklicks eine goldene Auszeichnung.

Zur "Anzeigenkampagne des Jahres" wurde die Sony-PSP-Kampagne "White" der Agentur TBWA gewählt, zur "Anzeige des Jahres" ein Motiv der Berliner Agentur BBDO für den Dessous-Hersteller "Blush". Das Magazin Stern war mit einer Reportage zum Fall Kurnaz ("Beitrag des Jahres") und dem "Foto des Jahres" erfolgreich, das die Landung eines afrikanischen Flüchtlings auf Fuerteventura zeigt. Die Zeitschrift Qvest siegte ebenfalls in zwei fotografischen Kategorien. Auch die verlagsunabhängigen Zeitschriften Dummy ("Bester Fußball-WM-Beitrag") und 032c ("Illustrationsbeitrag des Jahres") wurden bedacht. (dpa) / (vbr)