Bitkom: Monitore günstiger, Verkauf zieht an

In diesem Jahr sollen erstmals wieder mehr Monitore verkauft werden, erwartet der IT-Branchenverband. Alte Geräte würden gegen neue ausgetauscht und Notebooks um stationäre Monitore erweitert.

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In Deutschland werden in diesem Jahr nach zwischenzeitlicher Flaute wieder mehr Monitore verkauft als im Jahr zuvor: Der Absatz steige hierzulande voraussichtlich um 2,2 Prozent auf 6,1 Millionen Geräte, prognostiziert (PDF-Datei) der Branchenverband Bitkom.

Zwei Hauptgründe hat der Bundesverband Informationswirtschaft im Marktforschungsprojekt EITO (European Information Technology Observatory) für die steigenden Verkaufszahlen ausgemacht: Viele Unternehmen und auch Privatanwender tauschen derzeit vorhandene gegen neue Geräte aus. Außerdem erweitern immer mehr Notebook-Nutzer den vergleichsweise kleinen Schirm ihres Mobilrechners um einen großen, blickwinkelstabilen Monitor.

Erleichtert wird dies unter anderem durch die stark gefallenen Gerätepreise. So kostete ein Monitor 2010 im Durchschnitt 181 Euro, heute sind dafür nur noch 150 Euro fällig. Die Einstiegspreise liegen aktuell bei etwa 80 Euro, ein 22-Zöller mit sparsamem LED-Backlight ist ab circa 150 Euro zu haben.

Notebook-Nutzer können ihren Mobilrechner über eine Docking-Station um den stationären Monitor sowie Tastatur und Maus ergänzen – etwa 30 Euro kostet diese Art der Erweiterung. Die Anschaffung eines externen Monitors mit passender Auflösung und entspiegelter Oberfläche lohne sich für Vielnutzer schon aus gesundheitlichen Gründen, glaubt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Laut einer Bitkom-Erhebung sitzt fast ein Viertel (23 Prozent) aller Bundesbürger täglich fünf Stunden oder länger vor dem Computer, unter den 18- bis 29-Jährigen ist es mehr als jeder Dritte (37 Prozent). (uk)