Filmstudios bescheren Viacom gutes Ergebnis

Das im vergangenen Jahr übernommene Studio DreamWorks trägt wesentlich zu Umsatz- und Gewinnzuwachs des Medienkonzerns bei.

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Der Medienkonzern Viacom hat im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2006 den Gewinn nahezu vervierfachen und damit auch das Jahresergebnis verbessern können. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres setzte Viacom 3,59 Milliarden US-Dollar (2,72 Milliarden Euro) um und verdiente damit unter dem Strich 480,8 Millionen US-Dollar (364 Millionen Euro) oder 0,69 US-Dollar pro Aktie. Damit hat der Konzern die allgemeinen Erwartungen deutlich übertreffen können. Im gleichen Quartal des Vorjahres hatte das Unternehmen bei einem Umsatz von 2,72 Milliarden US-Dollar einen Gewinn von 129,5 Millionen US-Dollar oder 0,17 US-Dollar pro Aktie erwirtschaftet.

Dabei sorgte die TV-Sparte mit dem Sender MTV und verschiedenen Kabelprogrammen mit über 2 Millarden US-Dollar erneut für den Löwenanteil des Umsatzes, das Geschäft wuchs hier nur um magere 4 Prozent, während die Hollywood-Studios Paramount und DreamWorks ihren Umsatzbeitrag auf 1,57 Milliarden verdoppeln konnten und operativ wieder schwarze Zahlen schreiben. Im vierten Jahresabschnitt 2005 hatte die Filmsparte ohne DreamWorks noch einen operativen Verlust verbucht. Viacoms Tochter Paramount hatte das von Steven Spielberg mitgegründete Studio DreamWorks SKG im vergangenen Jahr für 1,6 Milliarden US-Dollar übernommen. Das Studio trug mit 560 Millionen US-Dollar zum Quartalsumsatz bei.

Auch für das gesamte Geschäftsjahr kann Viacom solides Zahlenwerk präsentieren. Der Umsatz zog von 9,61 Milliarden US-Dollar im Jahr 2005 auf 11,46 Milliarden US-Dollar an. Am Jahresende blieb dem Unternehmen ein Gewinn von 1,59 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 1,26 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. (vbr)