CENIT steigert die Gewinne

Das Stuttgarter Systemhaus konnte im zweiten Quartal 2006 den Gewinn pro Aktie um knapp 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum steigern. Umsatz und operatives Ergebnis waren jedoch leicht rückläufig.

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Die Stuttgarter CENIT AG schloss das zweite Quartal 2006 mit einem Umsatz von 18,23 Millionen Euro ab und blieb damit nur leicht unter den Zahlen der Vorjahresperiode (18,798 Millionen Euro). Das operative Ergebnis sank von 2,25 auf rund 2,15 Millionen Euro. Den Nettoüberschuss konnte das auf die Optimierung von Geschäftsprozessen spezialisierte Systemhaus jedoch auf knapp 1,53 Millionen Euro steigern. Der Gewinn pro Aktie kletterte von 34 auf 37 Cent.

Im Vergleich der Halbjahre konnte die CENIT AG indes in allen Bereichen zulegen, der Umsatz 7 Prozent auf 37,41 Millionen Euro gesteigert werden, beim EBIT ist ein Plus von 23 Prozent auf 4,75 Millionen Euro zu verzeichnen. Das Konzernergebnis sprang um fast 41 Prozent auf 3,5 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie kletterte von 59 auf 84 Cent.

CENIT habe wesentlich vom Softwarevertrieb und der Nachfrage nach Beratungsdienstleistungen profitiert. Während das Hardwaregeschäft weiter rückläufig ist – die Umsätze sanken gegenüber dem ersten Halbjahr 2005 um 22 Prozent auf 6,3 Millionen Euro – entfallen mittlerweile 26 Prozent des Gesamtumsatzes auf Eigen- und Fremdsoftware.

Die Expansion in den USA entwickle sich über den Erwartungen. Der Umsatz konnte auf 1,3 Millionen Euro nahezu verdoppelt werden. Das EBIT fiel jedoch mit minus 0,2 Millionen Euro weiterhin negativ aus. Insbesondere im für das Systemhaus strategisch wichtigen Bereich Product Lifecycle Management (PLM) habe CENIT North America Aufträge gewinnen können. Hier erhofft sich das Unternehmen von der so genannten "digitalen Fabrik" weitere Umsatzimpulse. (map)