DSL-Provider QSC verringert Verlust
Im zweiten Quartal investierte die Firma 12,1 Millionen Euro in den Ausbau ihres Netzes und die AufrĂĽstung mit ADSL2+.
Die Telekommunikationsgesellschaft QSC hat im zweiten Quartal 2006 ihren Verlust verringert. Der Fehlbetrag ist im Vorjahresvergleich von 4,6 auf 3,1 Millionen Euro gesunken, teilte das im TecDAX notierte Unternehmen mit. Der Umsatz wuchs um 16 Prozent auf 56,6 Millionen Euro; der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 1,6 Millionen auf 4,1 Millionen Euro. Im zweiten Quartal habe man insgesamt 12,1 Millionen Euro in den Ausbau des Netzes und die AufrĂĽstung mit ADSL2+ investiert, hieĂź es bei QSC, im gleichen Quartal des Vorjahrs lagen die Investitionen noch bei 3,4 Millionen Euro.
Rückgänge gab es beim Geschäft mit Privatkunden, das aber laut QSC als margenschwaches Geschäft nicht zu den strategischen Bereichen des DSL-Providers gehört. Aufgrund des anhaltenden Preiskampfes bei DSL-Anschlüssen für Endverbraucher sei hier der Umsatz im Jahresvergleich um 12 Prozent auf 12,9 Millionen Euro zurückgegangen. Dagegen kletterte der Umsatz mit Großkunden um 31 Prozent auf 15,3 Millionen Euro. Ähnlich habe sich der Umsatz mit Geschäftskunden und Wiederverkäufern entwickelt. Und auch die Integration der aufgekauften Broadnet sei gut vorangekommen; QSC baut zudem gerade mit Tele2 die gemeinsame Netzgesellschaft Plusnet auf. QSC bekräftigte daher nach dem ersten Halbjahr die Prognose für das Gesamtjahr. Der Umsatz soll demnach auf über 265 Millionen Euro steigen, und erstmals will die Gesellschaft zum Jahresende netto Gewinne machen. (jk)