90 Prozent der Belegschaft bei AMD Dresden aus Ostdeutschland

Am heutigen Dienstag begrüßte AMD den 3000. Mitarbeiter am Standort Dresden.

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  • dpa

Der US-Halbleiterkonzern AMD vertraut auf ostdeutsche Kompetenz: 76 Prozent der Belegschaft bei AMD in Dresden stammen aus Sachsen, weitere 14 Prozent aus den anderen ostdeutschen Bundesländern, teilte das Unternehmen am heutigen Dienstag mit. Heute wurde auch der 3000. AMD-Mitarbeiter am Standort Dresden begrüßt. Für AMD Dresden war vor zehn Jahren der Grundstein gelegt worden. "Damals planten wir die Einstellung von 1430 Mitarbeitern. Diese Zahl konnten wir mehr als verdoppeln, und wir suchen weiter", sagte der Dresdner AMD-Chef Hans Deppe. Im April dieses Jahres nahm die neue Fab 36 bereits die Volumenproduktion von AMD64-Prozessoren auf; mittlerweile stellt AMD in Dresden alle modernen Prozessoren her.

"Für den angekündigten Ausbau des Standortes werden weiterhin Mitarbeiter mit elektrotechnischen oder verwandten Abschlüssen, Absolventen von Technikerschulen und Ingenieure gesucht", betonte Deppe. Laut Statistik haben 37 Prozent der Mitarbeiter einen Hochschulabschluss, ein Drittel von ihnen hat promoviert. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten war zuvor arbeitslos. AMD bildet seit dem Jahr 2000 auch aus. Im neuen Ausbildungsjahr starten 24 Lehrlinge, die meisten von ihnen wollen Mechatroniker werden. (dpa) / (jk)