BlackBerry-Hersteller RIM muss Bilanzen stark korrigieren
Weil Aktienoptionen zwischen 2004 und Anfang 2007 falsch bewertet wurden, muss Research in Motion rund 250 Millionen US-Dollar neu verbuchen.
Der BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) muss seine Bilanzen für die vergangenen Jahre wegen falschen Bewertungen von Aktienoptionen voraussichtlich um 250 Millionen US-Dollar (191 Millionen Euro) korrigieren. Es gehe um die Jahre 2004, 2005 und 2006 und auch das Anfang Juni 2007 abgeschlossene erste Quartal des laufenden Geschäftsjahres, teilte das kanadische Unternehmen am heutigen Montag in Waterloo mit. Ein Fehlverhalten von Führungskräften liege nicht vor.
RIM-Co-Chef Jim Balsillie kündigte dennoch seinen Rückzug als Verwaltungsratschef an. Er werde aber weiterhin Co-Vorstandschef neben Michael Laziridis bleiben, hieß es. Die Ämter sollten künftig getrennt bleiben. Zum neuen Präsidenten wurde Dennis Kavelman berufen. (dpa) / (pmz)