Versatel will bis zum Sommer an die Börse

Versatel ist ein Zusammenschluss von vielen lokalen Anbietern und City-Carriern, in die das Deutschlandgeschäft der niederländischen Versatel-Gruppe eingebracht wurde.

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  • dpa

Der Telekommunikationsanbieter Versatel will nach Angaben aus Finanzkreisen in der ersten Hälfte 2007 an die Börse gehen. Die Vorbereitung dazu sei bereits angelaufen, hieß es; dass Versatel an die Börse gebracht werden soll, war ohne einen genaueren Zeitrahmen bereits vor wenigen Tagen bekannt geworden. Laut einem Zeitungsbericht soll Versatel mit rund zwei Milliarden Euro bewertet werden. Die Investmentgesellschaft Apax als Versatel-Großaktionär und das Unternehmen selbst lehnten einen Kommentar dazu ab.

Versatel ist ein Zusammenschluss von vielen lokalen Anbietern und City-Carriern, in die das Deutschlandgeschäft der niederländischen Versatel-Gruppe eingebracht wurde. Zu den Eigentümern gehören neben Apax mehrere kleine Mitgesellschaften wie die Sparkasse Essen und die Stadtsparkassen Wuppertal respektive Solingen. Das Düsseldorfer Unternehmen gehört neben der Vodafone-Tochter Arcor zu den größten Netzbetreibern nach der Telekom. Bis Ende kommenden Jahres will die Gesellschaft 40 Prozent der Bundesbürger mit ihrem Netz abdecken. (dpa) / (jk)