France Télécom erzielt 28 Prozent weniger Gewinn

Für das Jahr 2006 steht aber immer noch ein Nettogewinn von 4,1 Milliarden Euro in den Büchern. Den Umsatz konnte der größte französische Telekommunikationsanbieter auf 51,7 Milliarden Euro steigern.

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Von
  • Peter-Michael Ziegler

Der größte französische Telekommunikationsanbieter, France Télécom SA, hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2006 um 7,5 Prozent auf 51,7 Milliarden Euro steigern können. Verantwortlich für das Umsatzplus war insbesondere die Übernahme des spanischen Mobilfunkanbieters Amena. Ohne diese Effekte seien die Erlöse um 1,2 Prozent gestiegen, teilte der Konzern am heutigen Dienstag in Paris mit. Der Nettogewinn sank um 28 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro (Vorjahr: 5,7 Miliarden Euro), was France Télécom mit Umstrukturierungskosten, einem harten Preiskampf sowie Kosten für neue Internet-Angebote erklärt. Das operative Ergebnis sank binnen Jahresfrist von 10,5 Milliarden auf 7 Milliarden Euro.

Den Schuldenstand konnte der Konzern um 5,8 Milliarden auf 47,8 Milliarden Euro reduzieren. Im Bereich "Personal Communication Services" (PCS), der den Mobilfunksektor mit der Tochter Orange umfasst, zählte das Unternehmen zum 31. Dezember 97,6 Millionen Kunden, ein Steigerung um 15 Prozent. Die Zahl der Mobilfunkkunden mit Breitbandanschluss stieg innerhalb von zwölf Monaten um mehr als das Dreifache auf 5,8 Millionen. Die Zahl der ADSL-Kunden nahm von 7,4 Millionen auf 9,7 Millionen zu (plus 31 Prozent). An die Aktionäre will der Konzern für 2006 eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie zahlen. (pmz)