Oracle gibt Persistenz-Framework Toplink frei
Die Eclipse-Foundation entwickelt Oracles Persistenz-Framework Toplink als Open-Source-Projekt weiter.
- Christian Kirsch
Auf der Eclipse-Konferenz in Santa Clara hat Oracle sein Persistenz-Framework Toplink der Eclipse-Foundation zur weiteren Entwicklung als Open-Source-Projekt ĂĽberlassen.
Toplink existiert seit 1994. Es arbeitet laut Hersteller mit beliebigen Datenbanken und Applikationsservern zussammen. Es bietet Persistenzfunktionen für Java- und OSGi-Anwendungen. Nach Integration in das Eclipse-Projekt soll es unter dem Namen EclipseLink weiterentwickelt werden und aus sieben Komponenten bestehen. Dazu gehören unter anderem:
- ein ORM-Framework (Object-Relational Mapping) mit Anbindung an die Java-Persistenz-API (JPA). Angestrebt sind ĂĽber JPA hinausgehende Funktionen, etwa die Konfiguration durch Annotationen und XML;
- zur Serialisierung ein OXM-Framework (Object-XML Mapping), das JAXB (Java API for XML Binding) verwendet;
- Dienste (DWBS), die relationale Daten (Stored Procedures, Tabellen und SQL) als Web Service zugänglich machen.
Oracle will Toplink weiterhin als eigenes Produkt anbieten. Es soll neben den Funktionen von EclipseLink bessere Integration in den hauseigenen Application Server bieten. (ck)