Nokia weitet Handy-Produktion in China aus
Im erweiterten Fertigungsstandort Dongguan sollen 1900 Beschäftigte den schnell wachsenden Bedarf nach Mobiltelefonen decken. In der Region hatten die Finnen in den ersten neun Monaten des Jahres ein Umsatzplus von 77 Prozent erzielt.
Handy-Hersteller Nokia will seine Fertigungskapazität in China erhöhen. Ein Fabrikneubau am bestehenden Standort Dongguan soll im dritten Quartal 2006 seinen Betrieb aufnehmen und schrittweise ausgebaut werden. Wenn die volle Produktionskapazität erreicht ist, will der Weltmarktführer für Mobiltelefone dort 1900 Personen beschäftigen.
Derzeit unterhalten die Finnen weltweit neun Produktionsstandorte. In der ersten Jahreshälfte 2006 soll ein weiterer im indischen Chennai seinen Betrieb aufnehmen. Neben China gilt Indien als einer der Mobilfunkmärkte mit dem höchsten Wachstumspotenzial weltweit. In der Volksrepublik China, Hongkong, Macao und Taiwan beschäftigt der Konzern derzeit insgesamt knapp 6000 Menschen und betreibt in der Region sechs Forschungs- und Entwicklungszentren sowie vier Fertigungsstandorte.
KĂĽrzlich hatten die Finnen angekĂĽndigt, ihren Marktanteil in China weiter ausbauen zu wollen. Derzeit stammt Nokia-Chef Jorma Ollila zufolge jedes dritte in China verkaufte Handy der Produktion von Nokia. In den ersten neun Monaten dieses Jahres sei der Absatz in China, Taiwan und Hongkong um 77 Prozent auf 23 Millionen geklettert. (ssu)