Service-Anwendungen im Blickpunkt bei größter Robotikmesse der Welt

Die Veranstalter der International Robot Exhibition in Tokio erwarten, dass die Roboter nach ihrem Siegeszug in der Industrie zukünftig auch im Alltagsleben vieler Menschen ihren festen Platz finden werden.

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Die Roboter erobern das alltägliche Leben – jedenfalls in Tokio und bis zum kommenden Samstag. Denn noch bis dahin hat die International Robot Exihibition ihre Tore geöffnet. Auf der weltweit größten Ausstellung für Robotertechnik klettern vielbeinige Maschinen kopfunter an der Decke herum, Stahlkolosse stellen ihre Talente an der Werkbank unter Beweis und Prototypen humanoider Roboter posieren für die Fotografen. Ganz Wagemutige können sogar ein Tänzchen mit einer künstlichen Partnerin riskieren.

Seit 1973 bietet die International Robot Exhibition in Tokio Fachleuten und Publikum jedes Jahr einen Überblick über den aktuellen Stand der Entwicklung. Ausgerichtet wird sie von der Japan Robot Association (JARA) sowie dem Technik- und Wirschafts-Magazin Nikkan Kogyo Shimbun. Der Großteil der rund 200 Aussteller an 800 Messeständen zeigt Roboter für den industriellen Einsatz, die Veranstalter betonen allerdings ihre Erwartung, dass die Robotik auch in anderen Bereichen zur Schlüsseltechnologie für zukünftige Entwicklungen wird. Mit dem programmatischen Untertitel "Robot Technology Pioneers the Future – From Manufacturing to Personal Life" wollen sie in diesem Jahr die Aufmerksamkeit der Ausstellungsbesucher besonders auf den wachsenden Markt der Service-Roboter lenken.

Parallel zur Ausstellung findet das 36th International Symposium on Robotics (ISR 2005) statt. Im Programm des Kongresses spiegelt sich der Trend zur Service-Robotik ebenfalls wieder: Zwischen klassischen Themen wie Navigation oder Sensorik nehmen Vorträge zum geplanten Einsatz von Robotern in der Krankenpflege oder zur Interaktion zwischen Mensch und Maschine breiten Raum ein.

Siehe dazu auch: (pek)