Osteuropäische Spieleentwickler nutzen PhysX-Engine
Während sich die großen Studios gegenüber Ageias PhysX-Engine eher in Zurückhaltung üben, wollen vier Entwickler aus Russland, Türkei und Deutschland den Physikbeschleuniger in den kommenden Jahren unterstützen.
Der kalifornische Entwickler Ageia hat anlässlich der bevorstehenden Games Convention in Leipzig vier neue Spieleentwickler angekündigt, die zukünftig die PhysX-Engine und die dazugehörigen PCI-Karten mit ihrer Software unterstützen wollen. So interessieren sich besonders osteuropäische Studios für die Physikbeschleunigung. Zu den neuen Lizenznehmern gehören die russischen Entwickler Nival Interactive und Steel Monkeys, das türkische Studio Ceidot sowie die Trinigy GmbH aus Deutschland.
Es wird jedoch noch einige Zeit vergehen, bis diese Neukunden ihre ersten Titel veröffentlichen, die Physikbeschleuniger-Karten mit dem Ageia-Chip unterstützen. Während Nival Interactive keinerlei konkrete Titel angekündigt hat, soll das bereits seit sechs Jahren in der Entwicklung befindliche Rollenspiel Sovereign Symphony von Ceidot Studios erst 2008 erscheinen. Steel Monkeys gibt bisher keinen Veröffentlichungstermin für sein Action-Adventure 2 Days 2 Vegas an. Die Trinigy GmbH will die PhysX-Engine ab der Version 6.0 seiner Vision Game Engine unterstützen, die zuvor bereits in Spielen wie Desperados 2 und Lula 3D zum Einsatz kam. (hag)