Bundeskanzler eröffnet Forschungsinstitut von Telekom und TU Berlin
In den Deutschen Telekom Laboratories arbeiten zunächst 50 Wissenschaftler und 25 Experten des Konzerns. Zu den Schwerpunkten sollen Sicherheit und einfachere Bedienbarkeit von Geräten gehören.
Die Deutsche Telekom will in einem gemeinsamen Forschungsinstitut mit der Technischen Universität (TU) Berlin neue Technologien entwickeln. Bundeskanzler Gerhard Schröder sagte bei der Eröffnung der Deutschen Telekom Laboratories am heutigen Montag, dies sei ein Beispiel für die nötige engere Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft, die erhebliche Impulse auslösen werde. In der Einrichtung arbeiten zunächst 50 Wissenschaftler und 25 Experten des Konzerns. Zu den Schwerpunkten sollen Sicherheit und einfachere Bedienbarkeit von Geräten gehören.
Telekom-Vorstandschef Kai-Uwe Ricke sagte, er erwarte von der Kooperation eine beschleunigte Umsetzung von Forschungswissen in konkrete Produkte und Dienstleistungen. Für die laufende Arbeit des Instituts stehen jährlich sechs Millionen Euro zur Verfügung, für Forschungsprojekte sind es in diesem Jahr 25 Millionen Euro. Als Partner wolle sich auch France Télécom für die bereits im Frühjahr 2004 gegründete Einrichtung auf dem Campus der TU Berlin engagieren.
Schröder sagte, das Vorhaben stehe auch für bessere Perspektiven Berlins als Standort für Wissenschaft und Industrie. Ricke kündigte ein Projekt an, deutsche Schulen mit Breitbandtechnologie, drahtlosen Techniken und Laptops auszustatten. (dpa) / (pmz)