Unternehmen zahlen 500.000 Euro fĂĽr rechtswidrigen Software-Einsatz

Im ersten Halbjahr 2006 hat die Business Software Alliance 3600 Fälle von Softwarepiraterie ermittelt. Nach Angaben des Verbands sei damit ein neuer Höchststand erreicht worden.

vorlesen Druckansicht 160 Kommentare lesen
Lesezeit: 1 Min.
Von
  • Reiko Kaps

Der Einsatz von nichtlizenzierter Software hat im ersten Halbjahr 2006 insgesamt 500.000 Euro an Schadenersatz und Kosten für die nachträgliche Lizenzierung gekostet, teilt die Business Software Alliance (BSA) mit. Der Branchenverband ging dabei rund 3600 Hinweisen nach. Diese Zahl markiert laut BSA erneut einen Höchststand; im Vergleichszeitraum 2005 war sie erstmals seit zwölf Jahren zurückgegangen.

"Obwohl die Raubkopierrate in Deutschland 2005 weiter gesunken ist, existiert noch immer ein harter Kern von Unternehmen, die entweder aus sträflicher Nachlässigkeit oder gar vorsätzlich unlizenzierte Software einsetzen", kommentierte Georg Herrnleben, Europa-Chef der BSA, die eigenen Zahlen. Laut BSA ermittelte auch das Bundeskriminalamt im 2005 in 2600 Fällen von Softwarepiraterie. 98,7 Prozent der Fälle konnte es aufklären. (rek)