Eutelsat-Aktien rutschen unter Ausgabepreis
Der zweite Anlauf des weltweit drittgrößten Satellitenbetreibers an der Börse verlief enttäuschend.
Die Eutelsat-Aktien sind am Tag ihres Börsengangs an der Pariser Börse unter den Ausgabepreis gerutscht. Am Freitag kosteten die Papiere des weltweit drittgrößten Satellitenbetreibers zwischenzeitlich 11,81 Euro und schlossen bei einem Kurs von 11,94 Euro. Ausgegeben worden waren sie zuvor für 12,00 Euro. Händler hatten einen enttäuschenden Börsengang erwartet. Es war bereits der zweite Anlauf, nachdem der erste Versuch im Oktober gescheitert war.
Die Zeichnungsspanne lag zwischen 11,75 und 12,75 Euro. Der Börsengang, bei dem rund 33 Prozent aller Stimmrechts-Anteile platziert wurden, soll rund 860 Millionen Euro in die Kasse spülen, die für den Schuldenabbau vorgesehen sind. Ursprünglich lag das Ziel bei 1,2 Milliarden Euro; der Börsengang war bereits Ende Oktober geplant. Er wurde dann aber "wegen schwieriger Marktbedingungen" und trotz gesenkter Preisspanne in letzter Minute abgesagt. (dpa) / (jk)