Umsatz- und GewinnrĂĽckgang bei Texas Instruments

Um 8 Prozent lieĂź im vergangenen Quartal der Umsatz nach, der Gewinn gar um 60 Prozent. Allerdings verzeichnete das Unternehmen einen Anstieg der Bestellungen um 13 Prozent.

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Texas Instruments rechnet nach einem Rückgang seiner Verkäufe zu Jahresbeginn nunmehr mit besseren Geschäften. "Wir haben die ersten Wachstumszeichen ausgemacht", erklärte Konzernchef Rich Templeton am Montag. Im ersten Quartal seien die Bestellungen um 13 Prozent nach oben gegangen. Kunden aus aller Welt und aus allen Branchen hätten verstärkt Chips nachgefragt.

In den ersten drei Monaten des Jahres machten sich aber noch die Auswirkungen eines schwächeren Elektromarkts bemerkbar. Texas Instruments musste einen Rückgang des Umsatzes um 8 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar (2,4 Mrd. Euro) verkraften. Der Gewinn brach im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um 60 Prozent auf unterm Strich 265 Millionen Dollar ein. Allerdings wurde das Ergebnis zusätzlich durch Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme des Rivalen National Semiconductor belastet.

Texas Instruments ist führend bei analogen und integrierten Prozessoren für einfache Rechenaufgaben. Das Unternehmen hatte auch angesichts der Schwäche des langjährigen Kunden Nokia in den vergangenen Quartalen seine Prognosen gesenkt.

Die Sparte Analog konnte ihren Umsatz im Vorjahresvergleich als einziger Geschäftsbereich steigern, nämlich um 10 Prozent auf 1,68 Milliarden US-Dollar. Mit Produkten für Embedded Processing setzte Texas Instruments 473 Millionen US-Dollar um, 11 Prozent weniger als vor einem Jahr, der Umsatz der Sparte Wireless schrumpfte um 43 Prozent.

Für das laufende zweite Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz im Bereich von 3,2 Milliarden bis 3,5 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie soll sich um 0,30 bis 0,38 US-Dollar bewegen. Der Kurs der Aktie stieg nachbörslich um 3,70 Prozent auf 31,89 US-Dollar; offensichtlich waren die Anleger mit dem Ausblick mehr als einverstanden. (anw)