JDS Uniphase kündigt 850 Entlassungen an
Gut 15 Prozent der Stellen im Produktionsbereich des Photonik-Spezialisten sollen abgebaut werden, um die Kosten zu reduzieren.
Der Photonik-Spezialist JDS Uniphase kündigte deutliche Rationalisierungsmaßnahmen an, die hauptsächlich den Produktionsbereich betreffen werden. Die Tätigkeiten mehrerer Standorte werden hierfür entweder reduziert, wie zum Beispiel durch einen stufenweisen Rückzug aus der Bildschirmproduktion in Santa Rosa, oder zu Partnerfirmen wie Fabrinet beziehungsweise nach China ausgelagert. Diese Maßnahmen führen zu Entlassungen von 850 Mitarbeitern, was nach Angaben des Unternehmens einem Stellenanteil von mehr als 15 Prozent entspreche. Forschung und Entwicklung blieben jedoch, bis auf den Standort Mountain Lakes, unverändert.
Als Grund für die Veränderungen nannte CEO Kevin Kennedy die längerfristig angelegte Strategie von JDS Uniphase, mehr Profitabilität durch Kostenreduzierung zu erlangen. Das Gesamt-Portfolio des Unternehmens solle rationalisiert und die Hauptgeschäftsbereiche restrukturiert werden. Für das dritte Geschäftsquartal 2005, das im März dieses Jahres endet, prognostizierte der CEO einen Umsatz zwischen 155 bis 165 Millionen US-Dollar und einen Verlust je Aktie von zwei US-Cent. Der Transfer zu Fabrinet soll bis Ende Juni 2005 abgeschlossen sein, alle weiteren Vorhaben bis Ende des laufenden Jahres. (bbu)