Nintendo legt massiv zu und erhöht Prognose

Der japanische Spielekonsolenhersteller jubelt: Zwar hat auch der schwache Yen die Umsätze beflügelt, aber vor allem die starke Nachfrage nach der Nintendo DS und der neuen Wii wirkte sich positiv auf die Bilanzen aus.

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Von
  • JĂĽrgen Kuri

Der japanische Spielekonsolenhersteller Nintendo jubelt: Zwar hat auch der schwache Yen die Umsätze beflügelt, aber vor allem die starke Nachfrage nach der Nintendo DS und der neuen Wii wirkte sich positiv auf die Bilanzen aus. Und da das erste Quartal so gut lief, hob Nintendo auch gleich noch die Prognosen an: Statt einem Umsatz von 1,14 Billionen Yen sollen es nun 1,4 Billionen Yen im Gesamtjahr (8,472 Milliarden Euro) werden, Nettogewinn soll statt 175 nunmehr 245 Milliarden Yen (1,483 Milliarden Euro) betragen.

Im ersten Quartal des laufenden Nintento-Geschäftsjahrs verdreifachte sich der operative Gewinn im Jahresvergleich von 28,80 auf 90,63 Milliarden Yen (549 Millionen Euro), während der Umsatz von von 130,92 auf 340,4 Milliarden Yen (2,058 Milliarden Euro) kletterte. Der Nettogewinn stieg von 15,55 auf 80,25 Milliarden Yen (486 Millionen Euro), ein Zuwachs um 416 Prozent.

Die portable Konsole Nintendo DS erfreut sich weiter "robuster Nachfrage", wie Nintendo betonte. Im ersten Geschäftsquartal verkaufte der Konzern nach eigenen Angaben 6,98 Millionen Stück der Nintendo DS, seit der Markteinführung gingen 47,27 Millionen Stück über die Ladentheken weltweit. Von der neuen Spielekonsole Wii setzte Nintendo im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 3,43 Millionen Stück weltweit ab. Seit Markteinführung Ende vergangenen Jahres bis zum Ende des ersten Quartals (30. Juni 2007) habe man 9,27 Millionen Stück verkaufen können. Nintendo hat mit seiner Wii schon mehrfach den Spielekonsolen-Marktführer Sony mit seiner Playstation 3 abhängen können. In den USA konnte Sony zwar mit einer Preissenkung die Verkäufe der Playstation 3 ankurbeln, aber Nintendos Wii liegt auch in diesem Markt deutlich vor der Playstation 3. (jk)